Aktuelle Ausstellung

Zeitreisen. Feuchtwangen in 100 Objekten
23.05. - 15.12.2019


Vor 1200 Jahren wurde das Benediktinerkloster „Fiuhctinwanc“ zum ersten Mal in einem historischen Dokument, der „Notitia de servitio monasteriorum“, erwähnt. Das Kloster Feuchtwangen gehörte in den Jahren 817/819 n. Chr. zu denjenigen vier Klöstern „in Allemannia“, die Geld- und Sachleistungen als Unterstützung für Kaiser Ludwig den Frommen erbrachten. Wenige Jahre später, 824 n. Chr., werden Mönche des Benediktinerklosters Feuchtwangen im Verbrüderungsbuch der Abtei Reichenau genannt.
Im Jubiläumsjahr werden im Fränkischen Museum 100 Objekte gezeigt, die interessante Geschichten zur Stadtgeschichte beitragen. Das Spektrum der Ausstellung ist breit gefächert und berührt folgende Themen: Vor- und Frühgeschichte, Geschichte, Topografie, städtische Einrichtungen, Institutionen und Verwaltungsstrukturen, Landwehr, Feuerwehr, Wasserversorgung, Strom/Stadtwerke, Schulen, Post, Krankenhaus, Sozialgeschichte, Religionen, Landwirtschaft, Handwerk, Wirtschafts- und Industriegeschichte, Migration/Ethnien und Personen.
Exponate ganz unterschiedlicher Art und Qualität wie versteinertes Holz, Urkunden, historische Fotos, Gemälde, Grafik, Pläne, Zunftbücher, eiserne Handschellen vom Feuchtwanger Pranger, die Landwehrkanone, das Eingangsschild der Feuchtwanger Lateinschule, handgeschriebene „Vorschreibhefte“, Gedenkmünzen, Hinterglasbilder, Haussegen, Schabbatleuchter, Schützenscheiben, Textilien, hölzerne Wasserleitungen, technische Geräte, die vielfältigen Produkte des Feuchtwanger Handwerks und vieles mehr lassen Stadtgeschichte zum Erlebnis werden.

Eintritt frei!


  • Blick auf Feuchtwangen, Georg Strauß, Lithografie um 1860

  • Romanischer Altarstipes, 10. Jh.

  • Schützenscheibe der Feuchtwanger Landwehr, 1869

Museumstraße 19 - 91555 Feuchtwangen - Telefon (0 98 52) 25 75 - info@fraenkisches-museum.de