Herzlich willkommen!

Franken: authentisch, spannend, smart. Wer Franken entdecken will, beginnt eine Reise am besten im Fränkischen Museum Feuchtwangen. Hier findet er Facetten fränkischer Identität - und damit einen guten Zugang zur Region, den Menschen und ihrer Geschichte.
Das Museum wurde 1902 durch den Verein für Volkskunst und Volkskunde begründet. Es war das erklärte Ziel des Vereins, die Kulturgüter der ländlichen Bevölkerung zu sammeln und zu bewahren. Schnell entstand eine beeindruckende Sammlung, die 1926 in einem historischen Fachwerkhaus ausgestellt wurde. Die Sammlungsschwerpunkte sind Möbel aus Franken, Volkskunst und Fayencen. Der idyllische Museumsgarten lädt zum Verweilen ein. Hier können eine Hammerschmiede und ein Flachsbrechhaus besichtigt werden.

Das Museum hat heute über 2000 m² Ausstellungsfläche. 2008 wurde das Museum nach vollständiger Sanierung mit einem modernen Foyer und Ausstellungsgebäude neu eröffnet.
Mit diversen Veranstaltungen und Sonderausstellungen werden immer neue Themen beleuchtet.

Fruchtig. Frisch.

Zwischen Versuchung, Verlangen und Vergänglichkeit

15. April bis 15. August 2021

Die Kunstwerke der Ausstellung sind durch eines verbunden: Die Darstellung von Früchten und Blumen. Die Darstellungsformen stehen im Kontext der in dieser Zeitspanne aktuellen Strömungen der Kunst. Sie treten in den Dialog mit gesellschaftspolitischen Fragestellungen. Sie sind kritisch und hinterfragen das eigene Genre oder übertreten bewusst Genregrenzen. Sie kommentieren die Ästhetik der Popkultur und der Werbung, in der stets alles prall und gesund aussieht. Dabei spannt die Ausstellung einen Bogen von der Klassischen Moderne – expressionistisch bei Emil Nolde, surrealistisch bei Salvador Dalí –  über moderne Klassiker wie Fernando Botero und Markus Lüpertz, bis hin zur zeitgenössischen Skulptur und Konzeptkunst sowie zur Fotografie. Moderne und klassische Darstellungen der verführenden Eva („Am Anfang war der Apfel“ von Elvira Bach und „Apfelgrün“ von Christian Hoischen), Stillleben mit Blumen und Früchten, unter anderem von Franz Heckendorf, sind ebenso Teil der Ausstellung wie überlebensgroße in Schokolade getauchte Fruchtstücke von Peter Anton, Bilder vom Leben und Vergehen einer Banane im „Bananenzyklus“ von Cony Theis oder eine Apfel-Skulptur mit Totenkopf von Bruno Peinado.

Bild : Elvira Bach, Am Anfang war der Apfel, 1993, VG Bild-Kunst Bonn

Arbeitsalltag und Wohnkultur

Die Dauerausstellung gibt einen lebhaften Eindruck vom Leben der Menschen im evangelisch geprägten Mittelfranken. Zu sehen sind die kunstvoll verzierten Sachgüter, die im Alltag benutzt wurden, vom Hausrat bis zum technischen Gerät, von der Feiertagstracht bis zum Wohnmobiliar. Besucher*innen sind eingeladen, in die Vergangenheit zu reisen, aber auch viel über sich selbst und die eigene Kultur zu erfahren.

call&meetART

Auf ein Date mit der Kunst...

Aufgrund der Corona-Pandemie ist das Fränkische Museum Feuchtwangen gemäß der 12. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung derzeit geschlossen

So bald wie möglich öffnen wir wieder für Sie. Dann können Sie mit call&meetArt einen Termin im Museum vereinbaren. 

Museumstraße 19 - 91555 Feuchtwangen - Telefon (0 98 52) 25 75 - info@fraenkisches-museum.de